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BLICKWECHSEL. Das Nachrichtenmagazin

Info, Infomagazin • 05.02.2026 • 21:15 - 22:15 heute
Katrin Prähauser
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Katrin Prähauser
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Originaltitel
Blickwechsel. das Nachrichtenmagazin
Produktionsland
A
Produktionsdatum
2026
Info, Infomagazin
Gefährliche Fehldiagnosen - wenn Ärzte irren. Ein Fall, der Österreich erschüttert: Einer Frau wird im Linzer Kepler-Klinikum die Gebärmutter entfernt, sie wird nie Kinder bekommen können. Wochen später stellt sich heraus: Die 30-Jährige war nie krank. Das Krankenhaus erkennt keinen Behandlungsfehler an und verweigert eine Entschädigung. Solche Fehldiagnosen sind offenbar kein Einzelfall: Recherchen und Statistiken in anderen Ländern deuten darauf hin, dass jede zehnte Diagnose falsch sein könnte. Haben auch Österreichs Spitäler ein strukturelles Problem? Betroffene berichten, wie falsche Diagnosen ihr Leben zerstört haben. Geplantes Social-Media-Verbot: Jugendschutz oder digitale Zensur? Snapchat, TikTok, Instagram - 92 Prozent der österreichischen Jugendlichen sind online. Doch die Plattformen sind nicht harmlos, heißt es: Sexualisierung, Mobbing, Radikalisierung und Islamismus-Rekrutierung lauern hinter jedem Wisch, warnen Experten. Jetzt will die Regierung handeln: Geplant ist ein Verbot bestimmter Social-Media-Plattformen für Teenager, ähnlich wie in Australien, Griechenland oder Frankreich. Viele Eltern begrüßen die Pläne. Doch die Frage bleibt: Schützt das Verbot die Jugendlichen oder ist es der erste Schritt zur digitalen Zensur? Schock, Trauer, Alltag: Wie Crans-Montana und seine Bewohner um die Rückkehr zur Normalität kämpfen. 41 Tote, 115 Verletzte - ein Monat nach der Brandkatastrophe in einer Kellerbar stehen die Menschen im beliebten Schweizer Urlaubsort Crans-Montana weiterhin unter Schock. Betreiber, Gemeinde und Behörden stehen vor der riesigen Aufgabe, die Wunden zu heilen und das Vertrauen zurückzugewinnen. Viele Touristen sind verunsichert, die Tourismusmaschine stottert. Ist eine Rückkehr ins normale Leben möglich? Ein Blick nach Österreich zeigt, dass es Hoffnung gibt: Kaprun hat nach der Gletscherbahn-Katastrophe vor 25 Jahren Wege gefunden, die Tragödie aufzuarbeiten und gestärkt daraus hervorzugehen. Unsere Reporter haben sich zeigen lassen, wie der Ort damals mit dem Unglück umging, und welche Lehren Crans-Montana daraus ziehen kann. Rechtsextreme Straftaten in Österreich: Alarmismus auf Steuerzahlerkosten? Große Schlagzeilen, dramatische Warnungen: Der staatlich finanzierte Bericht des Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) warnt vor einem angeblich massiven Anstieg rechtsextremer Taten. Doch dass zehn Prozent der Wohnbevölkerung eine ausgeprägte rechtsextreme Einstellung hätten, zweifelt Kommunikationswissenschafter Stefan Weber an. Die Zahl komme nur zustande, weil "ein unzulässig erweiterter Rechtsextremismusbegriff" angewendet werde. Er und weitere Kritiker sprechen von Alarmismus auf Steuerkosten und von politisch gefärbter Stimmungsmache. Dabei bleibt eine Frage zudem offen: Warum gibt es bis heute keinen Bericht über Linksextremismus? Tod am Großglockner: Prozessstart wirft neue Fragen auf. In Kals am Großglockner spricht man noch immer über jene Nacht. "So viele Fehler", sagen Einheimische, und wollen Antworten. Mehr als ein Jahr nach dem Tod einer jungen Salzburgerin startet in Kürze der Prozess gegen ihren Partner, einen erfahrenen Alpinisten. Er hatte die junge Salzburgerin nur wenige Meter unter dem Gipfelkreuz zurückgelassen, bei Sturm und einer gefühlten Kälte von minus 20 Grad. Stundenlang bleibt er für die Retter unerreichbar. Warum setzte er keinen Notruf ab? Warum ließ er sie zurück? Für Peter Habeler ein klares "No-Go". In einem ausführlichen Interview analysiert die Bergsteiger-Legende die schicksalhaften Stunden an Österreichs höchstem Berg.